Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel, Mitte Januar in Deutschland

  • Falter (überwinternd)
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Artname

Nymphalis antiopa

Dies ist der heute weltweit am weitesten verbreitete wissenschaftliche Name der Art. Er ordnet den Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel der Gattung NymphalisNymphalis zu.

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Friedhofsfigur

Friedhofsfigur auf dem Alten Friedhof in Bonn.

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, Nordrhein-Westfalen, DeutschlandBonn, Nordrhein-Westfalen, DeutschlandNordrhein-Westfalen, DeutschlandDeutschland (März 2003)

Die Bezeichnung NymphalisNymphalis bezieht sich auf den Begriff nymphenartig, wobei mit Nymphe üblicherweise ein junges, gebärfähiges Mädchen und in der griechischen Mythologie ein weiblicher Naturgeist gemeint ist. Nach der Mythologie lebt eine Nymphe ungewöhnlich lange. Eine Eigenschaft, die auf den Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel zutrifft (siehe: Entwicklung (Falterstadium))

Antiopa (die Bezeichnung der Art bzw. das Beiwort) hat vermutlich seinen Ursprung in der griechischen Mythologie in Form von Antiope, der Tochter des Nykteus.

Antiope's Verhältnis zu Zeus war Ursache für den Selbstmord Nykteus' und eine darauf folgende grausame Gefangenschaft, an deren Anfang sie zwei Söhne Zeus' gebar. Diese trafen nach 20 Jahren Trennung auf die entflohene Mutter und übernahmen nach einem Kampf mit den Verantwortlichen der Gefangenschaft die Herrschaft über Theben.

Der Schwede Carl von Linné (1707-1778)Carl von Linné (abgekürzt L.) hat 1758 als Erster den Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel wissenschaftlich erfasst. Carl von Linné (1707-1778)Carl von Linnés Name und die Jahreszahl im heutigen vollständigen wissenschaftlichen Namen Trauermantel (Nymphalis antiopa)Nymphalis antiopa (Linnaeus, 1758) sind in Klammern eingefasst. Dies weist darauf hin, dass Carl von Linné (1707-1778)Carl von Linné seinerzeit einen anderen Gattungsnamen gewählt hatte.

Carolus Linnaeus ist der lateinisierte Name von Carl von Linné (1707-1778)Carl von Linné.

Name der Nominatform oder (neu) nominotypisches Taxon: Taxon, das durch denselben namenstragenden Typus definiert ist wie das höherrangige Taxon, dem es selbst angehört.Nominatform des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels

Papilio antiopa

Carl von Linné (1707-1778)Carl von Linné gab dem Falter bei der ersten wissenschaftlichen Beschreibung 1758 ursprünglich diesen Namen. In von Linné, 1767 - Caroli a Linné, Systema Naturae, Tom. I. Pars II., Editio Duodecima Reformata. beschreibt er den Falter mit folgenden Worten:

Antiopa 165 P.N. alis angulatis nigris limbo albido (Mit eckigen schwarzen Flügeln und einer breiten weißlichen Borte Gönner, 1928 - Der Trauermantel und sein Formenkreis).

Habitat in Betula, Salice, etiam in America. Kalm.

Appendix Synonymorum: ... PAPILIO, ... Anthiopa LXX: 1, 2.

Er verweist auf folgende Literatur:

Faun. svec. I. n. 772. Morio

Geoffr. paris. 2. p. 35. n. I.

Scop. Carn. 419

Schaeff. elem. t. 94. f. 1.

Jonst. ins. t. 9. et 11.

Raj. ins. 135, 136

De Geer ins. I. t. 21. f. 8, 9.

Wilk. pap. 58. t. 2. a. 10.

Roes. ins. I. p. I. t. I.

Sultz. ins. I. t. 14. f. 85.

Für den Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel gibt es eine Vielzahl in der Vergangenheit, aber auch noch heute verwendeter anderslautender wissenschaftlicher Namen, die u.a. durch sich ändernde Erkenntnisse bei der Gattungszuordnung motiviert wurden:

Weitere wissenschaftliche Namen des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels

Vanessa antiopa

Vor einigen Jahrzehnten war dieser Name (bzw. die Gattungszuordnung) noch sehr weit verbreitet. Vanessa bedeutet soviel wie ans Tageslicht bringen, zum Vorschein kommen, sich zeigen aber auch in die Augen fallen, glänzend.

Vanessa antiope

So wird der Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel 1840 von John Curtis (1791-1862)John Curtis genannt Curtis, 1840 - British Entomology.

Eugonia antiopa

Jakob Hübner (1761-1826)Jakob Hübner ordnet den Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel 1816 der Familie Angulatae (Scharfeckige) und der Gattung Eugoniae zu Hübner, 1816 - Verzeichnis bekannter Schmetterlinge:

Eugonien, Eugoniae. Beyderley Flügel mit einem gewöhnlichen Eck, und mit einer Saumborde ausgezeichnet.

Euvanessa antiopa

Diese Benennung wurde bevorzugt in Großbritannien vor ca. 100 Jahren verwendet. Der Präfix Eu vor dem Vanessa steht für gut, wohl, schön, reichlich und kann hier als Steigerungsform verstanden werden.

Im Rahmen der Festlegung der Gruppe der Anglewing Butterflies (siehe Biosystematik (Anglewing Butterflies)) wird der Gattungsname EuvanessaEuvanessa heutzutage u.a. von Joseph BelicekJoseph Belicek wieder verwendet. Er splittet von der Gattung NymphalisNymphalis die Gattung EuvanessaEuvanessa mit den beiden Arten Euvanessa antiopa und Euvanessa cyanomelas ab.

Aglais antiopa

In den letzten Jahren häufiger ist die Zuordnung zur Gattung Aglais. Auch der Kleiner Fuchs (Aglais urticae)Aglais urticae wird gelegentlich dort eingeordnet. Aglais steht für Glanz, Pracht oder auch Schönheit.

Papilio pompadour

Johann Adam Pollich (1741-1780)Johann Adam Pollich beschreibt 1783 einen Schmetterling, den er aufgrund der kastanienbraunen Farbe der Flügel Papilio pompadour (Weißsaum) nennt Pollich, 1783 - De insectis, quæ in cel. Linnaei Syst. Nat. non prostant. Er glaubt, keinen Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel zu beschreiben, da er von einem Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel schwarze und eben keine kastanienbraunen Flügel erwartet.

Tachyptera antiopa

So wird der Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantel 1846 von Carl HoffmannCarl Hoffmann genannt Hoffmann, 1846 - Das Buch der Welt.

Papilio Morio

Schon 1746 gab Carl von Linné (1707-1778)Carl von Linné dem Falter den Namen Morio (lat. Narr, Hofnarr), den er bei seiner wissenschaftlichen Beschreibung zwölf Jahre später dann auch als Synonym für Papilio antiopa angab. Anders Jahan Retzius (1742-1821)Anders Jahan Retzius übernahm diesen Namen als Papilio Morio Hesselbarth, 1995 - Die Tagfalter der Türkei unter Berücksichtigung der angrenzenden Länder.

Bzgl. der verwendeten wissenschaftlichen Namen und der Benennungsregeln siehe Legende (Verwendete wissenschaftliche Namen).

Der interessierte Leser sei auf Hürter, 1998 - Die wissenschaftlichen Schmetterlingsnamen verwiesen, der eine umfassende und detaillierte Beschreibung von wissenschaftlichen Schmetterlingsnamen in Buchform heraus gegeben hat.

Namen von Unterarten, Formen, Variationen

Wissenschaftliche Namen von Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterarten, Abweichung von der normalen Form einer ArtAberrationen und Individuelle Variation/Abweichungindividuelle Variationen des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels

artemis

Der Arzt und Entomologe Emil Fischer (1868-1954)Emil Fischer beschreibt 1894 artemis als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Fischer, 1894 - Zwei neue Aberrationen von Vanessa antiopa).

Artemis, der Göttin der Jagd, einerseits der pfeilförmigen Flecken wegen, die sich bei den schönsten Exemplaren finden, andererseits, weil nach der Mythologie die Antiopa eine Genossin der Artemis war.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. artemisNymphalis antiopa f. artemis siehe Formen/Aberrationen (f. artemis).

asopos

Der Insektenhändler und Entomologe Hans Fruhstorfer (1866-1922)Hans Fruhstorfer beschreibt 1908 asopos als eine neue Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Fruhstorfer, 1909 - Neue Vanessa- und Pyrameis-Rassen).

Asopos ist in der griechischen Mythologie ein Flussgott.

Zur Beschreibung der Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart Nymphalis antiopa ssp. asoposNymphalis antiopa ssp. asopos siehe Unterarten (ssp. asopos).

borealis

Woldemar WnukowskyWoldemar Wnukowsky beschreibt 1927 borealis als eine neue Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Wnukowsky, 1927 - Neue Lepidopterenformen aus Nordost-Sibirien und dem Mongolischen Altai.).

Die boreale Zone verläuft auf der Nordhalbkugel der Erde in einem Bereich zwischen dem 50. und 70. Breitengrad. Der Begriff boreal stammt von dem Altgriechischen Wort Boreas ab. Das ist einerseits der Name des griechischen Gotts des winterlichen Nordwinds, andererseits die Bezeichnung von Kälte (Quelle: Wikipedia Boreale Zone, 07.02.2012).

Zur Beschreibung der Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart Nymphalis antiopa ssp. borealisNymphalis antiopa ssp. borealis siehe Unterarten (ssp. borealis).

creta

Roger Verity (1883-1959)Roger Verity beschreibt 1916 creta als eine neue Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Verity, 1916 - The British races of butterflies: their relationship and nomenclature).

Das lateinische Wort creta steht für Kreide. Er wählt diese Benennung, da der von ihm beschriebene aus der Toskana stammende Falter größer und heller ist, als Falter aus nordlicheren Gebieten.

daubii

Der Entomologe Max Standfuss (1854-1917)Max Standfuss beschreibt 1896 daubii als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Standfuss, 1896 - Handbuch der paläarkitischen Gross-Schmetterlinge für Forscher und Sammler).

Daubii nach seinem Freund DaubDaub in Karlsruhe.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. daubiiNymphalis antiopa f. daubii siehe Formen/Aberrationen (f. daubii).

dorfmeisteri

Der Arzt und Entomologe Emil Fischer (1868-1954)Emil Fischer beschreibt 1902 dorfmeisteri als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Fischer, 1902 - Drei neue Formen aus der Gruppe der Vanessiden).

Dorfmeisteri nach dem Grazer Forscher Georg Dorfmeister (1810-1881)Georg Dorfmeister:

...als dem unbestreitbar Ersten, welcher Temperatur-Experimente mit Lepidopteren anstellte, var. dorfmeisteri Fschr. als ein wolverdientes, wenn auch bescheidenes Zeichen des Angedenkens zu benennen. Dorfmeister führte seine allerersten Versuche gerade mit antiopa L., und zwar mit Raupen, nicht mit Puppen, bereits im Jahre 1845 aus.

Siehe auch Holzinger, 1884 - Gedenkrede auf Georg Dorfmeister.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. dorfmeisteriNymphalis antiopa f. dorfmeisteri siehe Formen/Aberrationen (f. dormeisteri).

epione

Der Arzt und Entomologe Emil Fischer (1868-1954)Emil Fischer beschreibt 1894 epione als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Fischer, 1894 - Zwei neue Aberrationen von Vanessa antiopa).

Epione, der Gattin des Aesculap und der Mutter der Hygiaea.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. epioneNymphalis antiopa f. epione siehe Formen/Aberrationen (f. epione).

escheri

August Gramann (1876-1936)August Gramann beschreibt 1920 escheri als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Gramann, 1920 - Über die Aberrationen der Lepidopteren und deren Ursachen).

Zur Beschreibung der Individuelle Variation/Abweichungindividuellen Variation Nymphalis antiopa f. escheriNymphalis antiopa f. escheri siehe Individuelle Variationen (var. escheri).

grandis

George A. EhrmannGeorge A. Ehrmann beschreibt 1900 grandis als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Ehrmann, 1900 - Variations in some common species of butterflies).

Das lateinische Wort grandis steht für groß, bedeutend, stark.

Zur Beschreibung der Individuelle Variation/Abweichungindividuellen Variation Nymphalis antiopa f. grandisNymphalis antiopa f. grandis siehe Individuelle Variationen (var. grandis).

heppei

Der Entomologe Max Standfuss (1854-1917)Max Standfuss beschreibt 1895 heppei als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Standfuss, 1895 - Weitere Mittheilungen über den Einfluss extremer Temperaturen auf Schmetterlingspuppen: 7. Van. antiopa L.).

Heppei nach dem Zahnarzt H. HeppeH. Heppe aus Rorschach, der die Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration im Rahmen von Temperaturversuchen generiert hatte.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. heppeiNymphalis antiopa f. heppei siehe Formen/Aberrationen (f. heppei).

hygiaea

Gustav Heinrich Heydenreich (-1897)Gustav Heinrich Heydenreich führt 1851 den Namen hygiaea als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels in Heydenreich, 1851 - Lepidopterorum Europaeorum, Catalogus Methodicus, Systematisches Verzeichnis der Europäischen Schmetterlinge auf, beschreibt die Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration dort aber nicht:

5. Vanessa. ... 89. Ab. Hygiaea Stz. (Var. Antiopae H. 993. Hbst. 168, 1. 2. Esp. 29, 2. Fr. 145.)

Interessanterweise nennt Gustav Heinrich Heydenreich (-1897)Gustav Heinrich Heydenreich als Erstbeschreiber Stentz ('Stz.' = Stentz) - es handelt sich wahrscheinlich um den Naturalienhändler Anton StentzAnton Stentz (Wien, nach 1837 Neusiedel), Sohn des Naturalienhändlers Karl StentzKarl Stentz (Wien).

Hygia (auch Hygeia oder Hygea genannt) ist in der griechischen Mytologie die Göttin der Gesundheit und Tochter des Aesculap. Das Wort Hygiene wurde von ihrem Namen abgeleitet.

Die von Gustav Heinrich Heydenreich (-1897)Gustav Heinrich Heydenreich angegebenen Referenzen sind:

'H.'

= Hübner, 1805 - Sammlung europäischer Schmetterlinge

'Hbst.'

= Herbst, 1794 - Natursystem aller bekannten in- und ausländischen Insekten, der wiederum auf Ernst; Engramelle, 1779 - Papillons d'Europe: peints d'après nature verweist.

'Esp.'

= Esper, 1777 - Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur

'Fr.'

= Freyer, 1836 - Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde, Zweiter Band, Heft 25

In Herrisch-Schäffer, 1843 - Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von Europa wird der in Hübner, 1805 - Sammlung europäischer Schmetterlinge abgebildete Nymphalis antiopa f. hygiaeaNymphalis antiopa f. hygiaea als ein Exemplar des Hrn. Demel in Prag beschrieben. In Koch, 1856 - Die Schmetterlinge des Südwestlichen Deutschlands ist die Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. hygiaeaNymphalis antiopa f. hygiaea als Aberr. Hygiaea Stentz (in anderen Quellen auch Stenz) aufgeführt, zusammen mit einem Hinweis auf Hübner, 1805 - Sammlung europäischer Schmetterlinge.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. hygiaeaNymphalis antiopa f. hygiaea siehe Formen/Aberrationen (f. hygiaea).

hyperborea

Der Arzt und Entomologe Adalbert Seitz (1860-1938)Adalbert Seitz beschreibt 1914 hyperborea als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Seitz, 1924 - The Macrolepidoptera of the World: A systematic description of the hitherto known Macrolepidoptera).

Hyperborea ist griechisch und bedeutet jenseits des Nördlichen. Es ist der Name eines weit im Norden liegenden mythologischen Landes.

Zur Beschreibung der Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart Nymphalis antiopa ssp. hyperboreaNymphalis antiopa ssp. hyperborea siehe Unterarten (ssp. hyperborea).

lintnerii

Der Naturhistoriker, Arzt und Entomologe Asa Fitch (1809-1879)Asa Fitch beschreibt 1856 lintnerii als eine neue Art/Species. Es gibt bisher keine allgemein gültige Definition des Taxons "Art"Art (siehe Fitch, 1856 - Third Report on the Noxious, Beneficial and Other Insects of the State of New York).

Er nennt diese Art/Species. Es gibt bisher keine allgemein gültige Definition des Taxons "Art"Art Vanessa Lintnerii bzw. Lintner's Butterfly.

I. A. Lintner aus dem Schoharie County des US-Bundesstaats New York ist der Namensgeber. Asa Fitch (1809-1879)Asa Fitch bedankt sich auf diese Weise bei Herrn I. A. LintnerI. A. Lintner für seine übermittelten detaillierten Informationen über die beschriebene neue Art/Species. Es gibt bisher keine allgemein gültige Definition des Taxons "Art"Art.

Zur Beschreibung der Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart Nymphalis antiopa ssp. lintneriiNymphalis antiopa ssp. lintnerii siehe Unterarten (ssp. lintnerii).

maior

Der Entomologe, Botaniker, Pathologe und MineralogeEugen Johann Christoph Esper (1742-1810)Eugen Johann Christoph Esper beschreibt 1777 maior als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Esper, 1777 - Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur).

Das lateinische Wort maior steht für größer, höher.

Hintergrund seiner Namenswahl ist die Größe des von ihm beschriebenen Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels. Eugen Johann Christoph Esper (1742-1810)Eugen Johann Christoph Esper wusste seinerzeit noch nicht, dass das von ihm beschriebene Stück mit weißem Saum überwintert hatte.

obscura

Der Maler und Entomologe Philipp GönnerPhilipp Gönner beschreibt 1928 obscura als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Gönner, 1928 - Der Trauermantel und sein Formenkreis).

Das lateinische Wort obscurus steht für dunkel, finster, undeutlich.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. obscuraNymphalis antiopa f. obscura siehe Formen/Aberrationen (f. obscura).

pusilla

Der norwegische Entomologe Embrik Strand (1876-1947)Embrik Strand beschreibt 1901 pusilla als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Strand, 1901 - Beschreibung neuer Schmetterlingsformen aus Norwegen).

Das lateinische Wort pusillus steht für winzig, geringfügig.

Zur Beschreibung der Individuelle Variation/Abweichungindividuellen Variation Nymphalis antiopa f. pusillaNymphalis antiopa f. pusilla siehe Individuelle Variationen (var. pusilla).

roederi

Der Entomologe Max Standfuss (1854-1917)Max Standfuss beschreibt 1896 roederi als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Standfuss, 1896 - Handbuch der paläarkitischen Gross-Schmetterlinge für Forscher und Sammler).

Roederi nach seinem Freund RoederRoeder aus Wiesbaden.

Zur Beschreibung der Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration Nymphalis antiopa f. roederiNymphalis antiopa f. roederi siehe Formen/Aberrationen (f. roederi).

thomsonii

Der britische Entomologe, Arachnologe und Ornithologe Arthur Gardiner Butler (1844-1924)Arthur Gardiner Butler beschreibt 1887 antiopa_thomsonii als eine neue Art/Species. Es gibt bisher keine allgemein gültige Definition des Taxons "Art"Art (siehe Butler, 1887 - Description of a new Butterfly allied to Vanessa antiopa).

Zur Beschreibung der Individuelle Variation/Abweichungindividuellen Variation Nymphalis antiopa f. thomsoniiNymphalis antiopa f. thomsonii siehe Individuelle Variationen (var. thomsonii).

yedaluna

Der Insektenhändler und Entomologe Hans Fruhstorfer (1866-1922)Hans Fruhstorfer beschreibt 1908 yedaluna als eine neue Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Fruhstorfer, 1909 - Neue Vanessa- und Pyrameis-Rassen).

Yedaluna ist laut Hans Fruhstorfer (1866-1922)Hans Fruhstorfer der Name einer verstorbenen Kaiserin von China.

Zur Beschreibung der Eine Unterart/Subspezies ist die Zusammenfassung phänotypisch ähnlicher Populationen einer Art, die ein geographisches Teilgebiet des Areals der Art bewohnen und sich taxonomisch von anderen Populationen der Art unterscheiden (Ernst Mayer).Unterart Nymphalis antiopa ssp. yedalunaNymphalis antiopa ssp. yedaluna siehe Unterarten (ssp. yedaluna).

ziegleri

August Gramann (1876-1936)August Gramann beschreibt 1920 ziegleri als eine neue Abweichung von der normalen Form einer ArtAberration des Trauermantel (Nymphalis antiopa)Trauermantels (siehe Gramann, 1920 - Über die Aberrationen der Lepidopteren und deren Ursachen).

Zur Beschreibung der Individuelle Variation/Abweichungindividuellen Variation Nymphalis antiopa f. ziegleriNymphalis antiopa f. ziegleri siehe Individuelle Variationen (var. ziegleri).