Trauermantel.de

Wissenschaftlicher Name
Wissenschaftlicher Name des Trauermantels

Nymphalis antiopa

Dies ist der heute weltweit am weitesten verbreitete wissenschaftliche Name, der den Falter der Gattung Nymphalis zuordnet.

Friedhofsfigur; Friedhofsfigur auf dem Alten Friedhof in Bonn.; Foto: Ingo Daniels; Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (März 2003)

Nymphalis (die Bezeichnung der Gattung) bedeutet so viel wie nymphenartig, wobei mit Nymphe üblicherweise ein junges aber schon gebärfähiges Mädchen gemeint ist.

Antiopa (die Bezeichnung der Art bzw. das Beiwort) hat vermutlich seinen Ursprung in der griechischen Mythologie in Form von Antiope, der Tochter des Nykteus.

Antiope's Verhältnis zu Zeus war Ursache für den Selbstmord Nykteus' und eine darauf folgende grausame Gefangenschaft, an deren Anfang sie zwei Söhne Zeus' gebar. Diese trafen nach 20 Jahren Trennung auf die entflohene Mutter und übernahmen nach einem Kampf mit den Verantwortlichen der Gefangenschaft die Herrschaft über Theben.

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Stammform

Der Schwede WikipediaCarl von Linné (1707-1778) (abgekürzt L.) hat 1758 als Erster den Trauermantel wissenschaftlich erfasst. WikipediaCarl von Linnés Name und die Jahreszahl im heutigen vollständigen wissenschaftlichen Namen Nymphalis antiopa (Linnaeus, 1758) sind in Klammern eingefasst. Dies weist darauf hin, dass Wikipediavon Linné seinerzeit einen anderen Gattungsnamen gewählt hatte.

Einschub

Carolus Linnaeus ist der lateinisierte Name von WikipediaCarl von Linné.

Name der Stammform des Trauermantels

Papilio antiopa

WikipediaCarl von Linné (1707-1778) gab dem Falter bei der ersten wissenschaftlichen Beschreibung 1758 ursprünglich diesen Namen. In von Linné, 1767 - Caroli a Linné, Systema Naturae, Tom. I. Pars II., Editio Duodecima Reformata.von Linné, 1767 - Caroli a Linné, Systema Naturae, Tom. I. Pars II., Editio Duodecima Reformata. beschreibt er den Falter mit folgenden Worten:

"Antiopa 165 P.N. alis angulatis nigris limbo albido" ("Mit eckigen schwarzen Flügeln und einer breiten weißlichen Borte" Quelle: Gönner, 1928 - Der Trauermantel und sein Formenkreis).
Habitat in Betula, Salice, etiam in America. Kalm.
Appendix Synonymorum: ... PAPILIO, ... Anthiopa LXX: 1, 2."

Er verweist auf folgende Literatur:

"Faun. svec. I. n. 772. Morio"
"Geoffr. paris. 2. p. 35. n. I."
"Scop. Carn. 419"
"Schaeff. elem. t. 94. f. 1."
"Jonst. ins. t. 9. et 11."
"Raj. ins. 135, 136"
"De Geer ins. I. t. 21. f. 8, 9."
"Wilk. pap. 58. t. 2. a. 10."
"Roes. ins. I. p. I. t. I."
"Sultz. ins. I. t. 14. f. 85."
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Sonstige wissenschaftliche Namen

Für den Trauermantel gibt es eine Vielzahl in der Vergangenheit, aber auch noch heute verwendeter anderslautender wissenschaftlicher Namen, die u.a. durch sich ändernde Erkenntnisse bei der Gattungszuordnung motiviert wurden:

Weitere wissenschaftliche Namen des Trauermantels

Vanessa antiopa

Vor einigen Jahrzehnten war dieser Name (bzw. die Gattungszuordnung) noch sehr weit verbreitet. Vanessa bedeutet soviel wie "ans Tageslicht bringen", "zum Vorschein kommen", "sich zeigen" aber auch "in die Augen fallen", "glänzend".

Eugonia antiopa

WikipediaJakob Hübner (1761-1826) ordnet den Trauermantel 1816 der Familie Angulatae ("Scharfeckige") und der Gattung Eugoniae ("Eugonien, Eugoniae. Beyderley Flügel mit einem gewöhnlichen Eck, und mit einer Saumborde ausgezeichnet.") zu Quelle: Hübner, 1816 - Verzeichnis bekannter Schmetterlinge.

Euvanessa antiopa

Diese Benennung wurde bevorzugt in Großbritannien vor ca. 100 Jahren verwendet. Der Präfix Eu vor dem Vanessa steht für "gut", "wohl", "schön", "reichlich" und kann hier als Steigerungsform verstanden werden.

Im Rahmen der Festlegung der Gruppe der Anglewing Butterflies (siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifTaxonomische Klassifikation des Trauermantels: Die Gruppe der Anglewing Butterflies) wird der Gattungsname Euvanessa heutzutage u.a. von Joseph Belicek wieder verwendet. Er splittet von der Gattung Nymphalis die Gattung Euvanessa mit den beiden Arten Euvanessa antiopa und Euvanessa cyanomelas ab.

Aglais antiopa

In den letzten Jahren häufiger ist die Zuordnung zur Gattung Aglais. Auch der Kleine Fuchs wird gelegentlich dort eingeordnet. Aglais steht für "Glanz", "Pracht" oder auch "Schönheit".

Papilio pompadour

WikipediaJohann Adam Pollich (1741-1780) beschreibt 1783 einen Schmetterling, den er aufgrund der kastanienbraunen Farbe der Flügel "Papilio pompadour (Weißsaum)" nennt Quelle: Pollich, 1783 - De insectis, quæ in cel. Linnaei Syst. Nat. non prostant. Er glaubt, keinen Trauermantel zu beschreiben, da er von einem Trauermantel schwarze und eben keine kastanienbraunen Flügel erwartet.

Tachyptera antiopa

So wird der Trauermantel 1846 von Carl Hoffmann genannt Quelle: Hoffmann, 1846 - Das Buch der Welt.

Papilio Morio

Schon 1746 gab WikipediaCarl von Linné (1707-1778) dem Falter den Namen Morio (lat. Narr, Hofnarr), den er bei seiner wissenschaftlichen Beschreibung zwölf Jahre später dann auch als Synonym für Papilio antiopa angab. A. J. Retzius übernahm diesen Namen als Papilio Morio Quelle: Hesselbarth et al., 1995 - Die Tagfalter der Türkei unter Berücksichtigung der angrenzenden Länder.

Bzgl. der verwendeten wissenschaftlichen Namen und der Benennungsregeln siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifVerwendete wissenschaftliche Namen von Tagfaltern.

Einschub

Der interessierte Leser sei auf Quelle: Hürter, 1998 - Die wissenschaftlichen Schmetterlingsnamen[Hürter, 1998] verwiesen, der eine sehr detaillierte und ausführliche Beschreibung von wissenschaftlichen Schmetterlingsnamen in Buchform heraus gegeben hat.

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Unterarten/Formen/Variationen
Wissenschaftliche Namen von Unterarten/Subspezies, Formen und individuellen Variationen des Trauermantels

artemis

Der Arzt und Entomologe Emil Fischer (1868-1954) beschreibt 1894 "artemis" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Fischer, 1894 - Zwei neue Aberrationen von Vanessa antiopaFischer, 1894 - Zwei neue Aberrationen von Vanessa antiopa).

"Artemis, der Göttin der Jagd, einerseits der pfeilförmigen Flecken wegen, die sich bei den schönsten Exemplaren finden, andererseits, weil nach der Mythologie die Antiopa eine Genossin der Artemis war.".

Zur Beschreibung der Form f. artemis siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: artemis.

asopos

Der Insektenhändler und Entomologe WikipediaHans Fruhstorfer (1866-1922) beschreibt 1908 "asopos" als eine neue Unterart/Subspezies des Trauermantels (siehe Fruhstorfer, 1909 - Neue Vanessa- und Pyrameis-RassenFruhstorfer, 1909 - Neue Vanessa- und Pyrameis-Rassen).

"Asopos" ist in der griechischen Mythologie ein Flussgott.

Zur Beschreibung der Unterart/Subspezies ssp. asopos siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifUnterarten des Trauermantels: asopos.

borealis

Woldemar Wnukowsky beschreibt 1927 "borealis" als eine neue Unterart/Subspezies des Trauermantels (siehe Wnukowsky, 1927 - Neue Lepidopterenformen aus Nordost-Sibirien und dem Mongolischen Altai.Wnukowsky, 1927 - Neue Lepidopterenformen aus Nordost-Sibirien und dem Mongolischen Altai.).

Die "boreale Zone" verläuft auf der Nordhalbkugel der Erde in einem Bereich zwischen dem 50. und 70. Breitengrad. Der Begriff "boreal" stammt von dem Altgriechischen Wort "Boreas" ab. Das ist einerseits der Name des griechischen Gotts des winterlichen Nordwinds, andererseits die Bezeichnung von "Kälte" (Quelle: /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifWikipedia "Boreale Zone", 07.02.2012).

Zur Beschreibung der Unterart/Subspezies ssp. borealis siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifUnterarten des Trauermantels: borealis.

creta

WikipediaRoger Verity (1883-1959) beschreibt 1916 "creta" als eine neue Unterart/Subspezies des Trauermantels (siehe Verity, 1916 - The British races of butterflies: their relationship and nomenclatureVerity, 1916 - The British races of butterflies: their relationship and nomenclature).

Das lateinische Wort creta steht für Kreide. Er wählt diese Benennung, da der von ihm beschriebene aus der Toskana stammende Falter größer und heller ist, als Falter aus nordlicheren Gebieten.

daubii

Der Entomologe WikipediaMax Standfuss (1854-1917) beschreibt 1896 "daubii" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Standfuss, 1896 - Handbuch der paläarkitischen Gross-Schmetterlinge für Forscher und SammlerStandfuss, 1896 - Handbuch der paläarkitischen Gross-Schmetterlinge für Forscher und Sammler).

"Daubii" nach seinem Freund "Daub in Karlsruhe".

Zur Beschreibung der Form f. daubii siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: daubii.

dorfmeisteri

Der Arzt und Entomologe Emil Fischer (1868-1954) beschreibt 1902 "dorfmeisteri" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Fischer, 1902 - Drei neue Formen aus der Gruppe der VanessidenFischer, 1902 - Drei neue Formen aus der Gruppe der Vanessiden).

"Dorfmeisteri" nach dem Grazer Forscher Georg Dorfmeister (1810-1881):

"...als dem unbestreitbar Ersten, welcher Temperatur-Experimente mit Lepidopteren anstellte, var. dorfmeisteri Fschr. als ein wolverdientes, wenn auch bescheidenes Zeichen des Angedenkens zu benennen. Dorfmeister führte seine allerersten Versuche gerade mit antiopa L., und zwar mit Raupen, nicht mit Puppen, bereits im Jahre 1845 aus."

Siehe auch Holzinger, 1884 - Gedenkrede auf Georg DorfmeisterHolzinger, 1884 - Gedenkrede auf Georg Dorfmeister.

Zur Beschreibung der Form f. dorfmeisteri siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: dorfmeisteri.

epione

Der Arzt und Entomologe Emil Fischer (1868-1954) beschreibt 1894 "epione" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Fischer, 1894 - Zwei neue Aberrationen von Vanessa antiopaFischer, 1894 - Zwei neue Aberrationen von Vanessa antiopa).

"Epione, der Gattin des Aesculap und der Mutter der Hygiaea."

Zur Beschreibung der Form f. epione siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: epione.

escheri

August Gramann (1876-1936) beschreibt 1920 "escheri" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Gramann, 1920 - Über die Aberrationen der Lepidopteren und deren UrsachenGramann, 1920 - Über die Aberrationen der Lepidopteren und deren Ursachen).

Zur Beschreibung der individuellen Variation escheri siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifIndividuelle Variationen des Trauermantels: escheri.

grandis

George A. Ehrmann beschreibt 1900 "grandis" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Ehrmann, 1900 - Variations in some common species of butterfliesEhrmann, 1900 - Variations in some common species of butterflies).

Das lateinische Wort grandis steht für groß, bedeutend, stark.

Zur Beschreibung der individuellen Variation grandis siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifIndividuelle Variationen des Trauermantels: grandis.

heppei

Der Entomologe WikipediaMax Standfuss (1854-1917) beschreibt 1895 "heppei" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Standfuss, 1895 - Weitere Mittheilungen über den Einfluss extremer Temperaturen auf Schmetterlingspuppen: 7. Van. antiopa L.Standfuss, 1895 - Weitere Mittheilungen über den Einfluss extremer Temperaturen auf Schmetterlingspuppen: 7. Van. antiopa L.).

"Heppei" nach dem Zahnarzt H. Heppe aus Rorschach, der die Form im Rahmen von Temperaturversuchen generiert hatte.

Zur Beschreibung der Form f. heppei siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: heppei.

hygiaea

WikipediaGustav Heinrich Heydenreich (-1897) führt 1851 den Namen "hygiaea" als eine neue Form des Trauermantels in Quelle: Heydenreich, 1851 - Lepidopterorum Europaeorum, Catalogus Methodicus, Systematisches Verzeichnis der Europäischen Schmetterlinge[Heydenreich, 1851] auf, beschreibt die Form dort aber nicht:

"5. Vanessa. ... 89. Ab. Hygiaea Stz. (Var. Antiopae H. 993. Hbst. 168, 1. 2. Esp. 29, 2. Fr. 145.)"

Interessanterweise nennt WikipediaHeydenreich als Erstbeschreiber Stentz ('Stz.' = Stentz) - es handelt sich wahrscheinlich um den Naturalienhändler Anton Stentz (Wien, nach 1837 Neusiedel), Sohn des Naturalienhändlers Karl Stentz (Wien).

Hygia (auch Hygeia oder Hygea genannt) ist in der griechischen Mytologie die Göttin der Gesundheit und Tochter des Aesculap. Das Wort Hygiene wurde von ihrem Namen abgeleitet.

Die von WikipediaHeydenreich angegebenen Referenzen sind:

'H.'

= Hübner, 1805 - Sammlung europäischer SchmetterlingeHübner, 1805 - Sammlung europäischer Schmetterlinge

'Hbst.'

= Herbst, 1794 - Natursystem aller bekannten in- und ausländischen InsektenHerbst, 1794 - Natursystem aller bekannten in- und ausländischen Insekten, der wiederum auf Ernst/Engramelle, 1779 - Papillons d'Europe: peints d'après natureErnst/Engramelle, 1779 - Papillons d'Europe: peints d'après nature verweist.

'Esp.'

= Esper, 1777 - Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der NaturEsper, 1777 - Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur

'Fr.'

= Freyer, 1836 - Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde, Zweiter Band, Heft 25Freyer, 1836 - Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde, Zweiter Band, Heft 25

In Herrisch-Schäffer, 1843 - Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von EuropaHerrisch-Schäffer, 1843 - Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von Europa wird der in Hübner, 1805 - Sammlung europäischer SchmetterlingeHübner, 1805 - Sammlung europäischer Schmetterlinge abgebildete f. hygiaea als ein "Exemplar des Hrn. Demel in Prag" beschrieben. In Koch, 1856 - Die Schmetterlinge des Südwestlichen DeutschlandsKoch, 1856 - Die Schmetterlinge des Südwestlichen Deutschlands ist die Form f. hygiaea als "Aberr. Hygiaea Stentz" (in anderen Quellen auch "Stenz") aufgeführt, zusammen mit einem Hinweis auf Hübner, 1805 - Sammlung europäischer SchmetterlingeHübner, 1805 - Sammlung europäischer Schmetterlinge.

Zur Beschreibung der Form f. hygiaea siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: hygiaea.

hyperborea

Der Arzt und Entomologe WikipediaAdalbert Seitz (1860-1938) beschreibt 1914 "hyperborea" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Seitz, 1924 - The Macrolepidoptera of the World: A systematic description of the hitherto known MacrolepidopteraSeitz, 1924 - The Macrolepidoptera of the World: A systematic description of the hitherto known Macrolepidoptera).

"Hyperborea" ist griechisch und bedeutet "jenseits des Nördlichen". Es ist der Name eines weit im Norden liegenden mythologischen Landes.

Zur Beschreibung der Unterart/Subspezies ssp. hyperborea siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifUnterarten des Trauermantels: hyperborea.

lintnerii

Der Naturhistoriker, Arzt und Entomologe WikipediaAsa Fitch (1809-1879) beschreibt 1856 "lintnerii" als eine neue Art/Spezies (siehe Fitch, 1856 - Third Report on the Noxious, Beneficial and Other Insects of the State of New YorkFitch, 1856 - Third Report on the Noxious, Beneficial and Other Insects of the State of New York).

Er nennt diese Art/Spezies Vanessa Lintnerii bzw. "Lintner's Butterfly".

I. A. "Lintner" aus dem Schoharie County des US-Bundesstaats New York ist der Namensgeber. WikipediaFitch bedankt sich auf diese Weise bei Herrn I. A. Lintner für seine übermittelten detaillierten Informationen über die beschriebene neue Art/Spezies.

Zur Beschreibung der Unterart/Subspezies ssp. lintnerii siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifUnterarten des Trauermantels: lintnerii.

maior

Der Entomologe, Botaniker, Pathologe und Mineraloge WikipediaEugen Johann Christoph Esper (1742-1810) beschreibt 1777 "maior" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Esper, 1777 - Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der NaturEsper, 1777 - Die Schmetterlinge in Abbildungen nach der Natur).

Das lateinische Wort maior steht für größer, höher.

Hintergrund seiner Namenswahl ist die Größe des von ihm beschriebenen Trauermantels. WikipediaEsper wusste seinerzeit noch nicht, dass das von ihm beschriebene Stück mit weißem Saum überwintert hatte.

obscura

Der Maler und Entomologe Philipp Gönner (1879-1953) beschreibt 1928 "obscura" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Gönner, 1928 - Der Trauermantel und sein FormenkreisGönner, 1928 - Der Trauermantel und sein Formenkreis).

Das lateinische Wort obscurus steht für dunkel, finster, undeutlich.

Zur Beschreibung der Form f. obscura siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: obscura.

pusilla

Der norwegische Entomologe WikipediaEmbrik Strand (1876-1947) beschreibt 1901 "pusilla" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Strand, 1901 - Beschreibung neuer Schmetterlingsformen aus NorwegenStrand, 1901 - Beschreibung neuer Schmetterlingsformen aus Norwegen).

Das lateinische Wort pusillus steht für winzig, geringfügig.

Zur Beschreibung der individuellen Variation pusilla siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifIndividuelle Variationen des Trauermantels: pusilla.

roederi

Der Entomologe WikipediaMax Standfuss (1854-1917) beschreibt 1896 "roederi" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Standfuss, 1896 - Handbuch der paläarkitischen Gross-Schmetterlinge für Forscher und SammlerStandfuss, 1896 - Handbuch der paläarkitischen Gross-Schmetterlinge für Forscher und Sammler).

"Roederi" nach seinem Freund Roeder aus Wiesbaden.

Zur Beschreibung der Form f. roederi siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifFormen/Aberrationen des Trauermantels: roederi.

thomsonii

Der britische Entomologe, Arachnologe und Ornithologe WikipediaArthur Gardiner Butler (1844-1924) beschreibt 1887 "thomsonii" als eine neue Art/Spezies (siehe Butler, 1887 - Description of a new Butterfly allied to Vanessa antiopaButler, 1887 - Description of a new Butterfly allied to Vanessa antiopa).

Zur Beschreibung der individuellen Variation thomsonii siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifIndividuelle Variationen des Trauermantels: thomsonii.

yedaluna

Der Insektenhändler und Entomologe WikipediaHans Fruhstorfer (1866-1922) beschreibt 1908 "yedaluna" als eine neue Unterart/Subspezies des Trauermantels (siehe Fruhstorfer, 1909 - Neue Vanessa- und Pyrameis-RassenFruhstorfer, 1909 - Neue Vanessa- und Pyrameis-Rassen).

"Yedaluna" ist laut WikipediaFruhstorfer der Name einer verstorbenen Kaiserin von China.

Zur Beschreibung der Unterart/Subspezies ssp. yedaluna siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifUnterarten des Trauermantels: yedaluna.

ziegleri

August Gramann (1876-1936) beschreibt 1920 "ziegleri" als eine neue Form des Trauermantels (siehe Gramann, 1920 - Über die Aberrationen der Lepidopteren und deren UrsachenGramann, 1920 - Über die Aberrationen der Lepidopteren und deren Ursachen).

Zur Beschreibung der individuellen Variation ziegleri siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifIndividuelle Variationen des Trauermantels: ziegleri.

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