Trauermantel.de

Sichtungen 2012

Am 22. März 2012 kam es endlich zu meiner ersten längeren Begegnung mit dem schönen Schmetterling!

Berlin-Dahlem, Botanischer Garten

Ich hatte beruflich in Berlin zu tun und mir dort einen Tag Urlaub gegönnt. Eigentlich wollte ich bei schönem Wetter nochmal die Gegend um Erkner, südöstlich von Berlin besuchen. Ein halbes Jahr vorher hatte dort bereits mit einem Leihfahrrad das Gebiet zwischen Löcknitz und Spree erkundet. Wunderschöne Gegend - durchaus für den Trauermantel geeignet - doch leider traf ich ihn an diesem Herbsttag nicht an. Am 22. März startete der Frühling mit sehr schönem Wetter, aber es waren nur Temperaturen um die 15 Grad angekündigt. So machte ich mir wenig Hoffnung auf Schmetterlinge und erst recht nicht auf den Trauermantel - auch wenn sich dieser durchaus auch bei kühleren Temperaturen zeigt. Statt der Tour vor die Tore Berlins entschied ich mich daher für den WikipediaBotanischer Garten Berlin-Dahlem. Ich kannte den Garten noch nicht und ich wollte meine nagelneue Digitalkamera in den riesigen Gewächshäusern einmal näher kennenlernen.

Überwinterte Kleine Füchse; Gleich am Eingang des Botanischen Garten Berlins wurde ich von Kleinen Füchsen empfangen.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 10:07 Uhr)

Als ich kurz vor 10:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein eintraf, wurde ich gleich am Eingang von einer Gruppe Kleiner Füchse empfangen. Sie hatten die Überwinterung recht gut überstanden, fast alle sahen noch sehr frisch aus. Dann flatterten noch ein Tagpfauenauge und ein männlicher Zitronenfalter vorbei. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet - aber die Temperaturen waren selbst für diese frühe Tageszeit schon höher als erwartet und darüber hinaus war es nahezu windstill.

Als nächstes ging es in die fantastischen Gewächshäuser. Anschließend lief ich durch den Park, immer mit scharfen Blick nach Schmetterlingen und insbesondere nach dem Trauermantel. In den letzten Jahren war er in und um Berlin herum immer wieder gesehen worden; warum sollte er also nicht auch hier und heute zu finden sein?

Habitat des Trauermantels; An diesem kleinen lichten Birkenwäldchen im Botanischen Garten von Berlin-Dahlem hielt sich ein Trauermantel etwa 40 Minuten lang auf. Hinter dem Birkenwäldchen liegt ein Areal mit ein paar Weiden.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 13:09 Uhr)

Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken, einen der vielen Gärtner auf den Trauermantel anzusprechen, tat es dann aber doch nicht, weil sie mir nicht so schienen, als wüssten sie, wovon ich rede - sicher eine nicht zutreffende Unterstellung. Dann nahm ich mir den Plan des Gartens und begab mich zum Bereich "Deutscher Wald". Aber außer ein paar Kohlmeisen traf ich dort nichts bemerkenswertes an. Irgendwo musste es sicher Weiden geben, also suchte ich im Plan nach einer solchen Gebiet.

Und tatsächlich, ich fand es auf der Karte und die Weiden waren auch nicht allzu weit weg. Trotzdem schaffte ich es, mich etwas zu verlaufen. Wieder traf ich zwei Gärtnerinnen. Bei dem Gedanken, ob ich sie jetzt nach dem Trauermantel fragen sollte, erblickte ein kleines, lichtes Birkenwäldchen.

Überwintertes Tagpfauenauge auf einem Birkenstamm; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:22 Uhr)

Da flatterte ein großer Schmetterling zwischen den Birken herum! Ich verließ den Kiesweg, doch als ich dem dunklen Falter näher kam, offenbarte er sich als Tagpfauenauge. Er gab ein schönes Bild vor der weißen Birkenrinde ab, so zückte ich die Digitalkamera und probierte einmal die für mich neue Video-Funktion aus. Nur ein paar Sekunden, dann war das Ding im Kasten.

Gut, eigentlich wollte ich ja zu den Weiden, also ging ich wieder ein paar Meter rechts zum hellen Kiesweg.

Zurückgekehrt auf den Weg wurde ich noch im ersten Schritt abrupt abgebremst, und für einen kurzen Moment war mir nicht klar, warum.

Da saß er. Ein Trauermantel direkt vor mir auf dem Weg.

Obwohl stumm, sprach er ein paar Worte: "Da bin ich nun."

Was für eine imposante Erscheinung. Er hatte die Überwinterung offenbar gut überstanden, wenngleich der Saum seine gelbe Farbe verloren hatte. Stattdessen strahlte der Rand nun in einem schönen Beige-Ton. Ich hatte meine Kamera noch in der Hand. Vorsichtig machte ich erstmal eine Aufnahme aus etwa 2 Meter Entfernung. Dann näherte ich mich dem Trauermantel mehr und mehr, aber der schöne Falter störte sich überhaupt nicht daran: Er sonnte sich auf dem Weg.

Trauermantel; Meine erste Aufnahme des Trauermantels im Botanischen Garten Berlin-Dahlem erfolgte aus sicherer Entfernung.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:23 Uhr)

Trauermantel; Bei dieser Aufnahme des Trauermantels im Botanischen Garten Berlin-Dahlem wagte ich mich schon ziemlich nahe heran. Den Trauermantel störte das überhaupt nicht.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:24 Uhr)

Nach ein paar Minuten Sonnenbad flog er plötzlich auf und verließ den Ort in hohem Tempo. Dabei flog er etwa 3 Meter hoch, aber aufgrund seiner imposanten Größe konnte ich ihn weiterhin zwischen dem lichten Baumbestand fliegen sehen. Er flog ein paar Schleifen, um schließlich in unmittelbarer Nähe des vorherigen Ortes erneut seinen Sonnenplatz einzunehmen.

Das wiederholte sich viele Male, aber manchmal setzte er sich statt auf den Weg auf die weißen Stämme der nahen Birken. Nur einmal ruhte er auf einem vertrockneten Blatt im Gras.

Trauermantel; Abhängig vom Winkel des einfallenden Lichts erscheinen die Prachtflecken auf dem schwarzen Band entweder bläulich oder lilafarben.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:32 Uhr)

Trauermantel; Ein Trauermantel mit zusammengeklappten Flügeln auf einem Kiesweg des Botanischen Gartens Berlin-Dahlem.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:50 Uhr)

Nachdem ich ihn etwa 20 Minuten beobachtet und diverse Fotos und Videoaufnahmen gemacht hatte, wollte ich einmal testen, ob Trauermäntel wirklich so zutraulich sind, wie oft beschrieben wird. Er saß wieder zum Sonnen auf dem Weg und ich bewegte meinen linken Zeigefinger vor seine Vorderbeine und dagegen. Direkt krabbelte er auf den Finger und blieb auch auf diesem, nachdem ich mich hingestellt hatte. Er sonnte sich weiter und zog dann wieder seine Runde. Diesmal umkreiste er mich aber einige Male und versuchte mehrmals auf der Linse des Kameraobjektivs zu landen. Schließlich landete er wieder auf meinem Finger. Weitere Landeplätze der folgenden Runden waren Schulter und Arm. Ich hatte eine ähnliche Erfahrung bereits einmal mit einem Großen Schillerfalter gemacht, aber im Gegensatz zu diesem saugte der Trauermantel nicht mit seinem Rüssel an Haut oder Kleidung, sondern sonnte sich einfach.

Nahansicht des Kopfes eines Trauermantels; In der Nahansicht offenbart der Trauermantel umso mehr seine faszinierende Schönheit.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:39 Uhr)

Obwohl ich schon etliche Aufnahmen gemacht hatte und er mich so nah ran ließ, dass ich das Makroobjektiv ausreizen konnte, wollte ich ihn auch einmal ohne den starken Kontrast zwischen Licht und Schatten fotografieren und stellte mich so hin, dass er auf dem Weg in meinem Schatten saß. Sogleich flog er ein paar Zentimeter nach vorne, um wieder im direkten Sonnenlicht zu sitzen. Erneut führte ich meinen Schatten über ihn und wieder flog er ein Stückchen aus dem Schatten raus.

Wenn er sich sonnte, zitterten gelegenlich seine Flügel - vermutlich um seine Körpertemperatur etwas zu erhöhen (siehe Quelle: Cech/Tudor, 2005 - Butterflies of the East Coast: An Observer's Guide[Cech/Tudor, 2005]: "isometric shivering") ). Ende März führt der Weg der Sonnenstrahlen auch mittags noch durch viel Atmosphäre, wodurch ein großer Teil der Energie den Boden nicht erreicht.

Trauermantel; In einem Zeitraum von 40 Minuten setzte sich der Trauermantel nur einmal kurz auf die Wiese zwischen den Bäumen. Sonst saß er auf dem Kiesweg oder den Stämmen der Birken.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:38 Uhr)

Trauermantel im Botanischen Garten Berlin-Dahlem; Verschiedene Szenen eines im Frühling im Botanischen Garten Berlin-Dahlem angetroffenen Trauermantels.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:30 Uhr)

Interessant ist übrigens das Geräusch, das er beim Flug macht. Deutlich ist die Luftbewegung beim Flügelschlag zu hören. Zwar leiser, aber durchaus vergleichbar mit dem Fluggeräusch mancher Vögel. Aber ganz anders, wie beispielsweise das Fluggeräusch des Apollos, das ein bischen raschelndem Pergament ähnelt.

Trauermantel auf Hand sitzend; Nachdem sich der Trauermantel einige Minuten an mich gewöhnt hatte, krabbelte er bereitwillig auf den Finger oder landete von sich aus nach einer Flugrunde auf meiner Schulter oder meiner Hand.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 13:00 Uhr)

Fliegender Trauermantel; Gut 40 Minuten lang leistete mir der Trauermantel in einem lichten Birkenwäldchen des Botanischen Gartens in Berlin-Dahlem Gesellschaft: Dabei wiederholte sich der folgende Ablauf: Er saß für ca. 5 Minuten auf Kiesweg oder Birkenstamm und sonnte sich. Dann flog er auf, drehte mit kräftigen hörbaren Flügelschlägen im schnellen Flug ein paar Runden, um sich schließlich erneut zum Sonnen niederzulassen.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 13:02 Uhr)

Bei meinen Beobachtungen bemerkte ich, dass sich die Farben der Prachtflecken anscheinend abhängig vom Winkel des einfallenden Lichts zwischen bläulich und lilafarben verändern. Ganz ähnlich, wie ein männlicher Großer Schillerfalter bei einem bestimmten Winkel zur Sonne einen Blauschimmer erhält.

Trauermantel auf Stamm einer Birke; Der Trauermantel wechselte seine Sonnen-Position alle ca. 5 Minuten zwischen einem Kiesweg und den Stämmen von Birken.; Foto: Ingo Daniels; Berlin-Dahlem, Botanischer Garten, Deutschland (22. März 2012, 12:43 Uhr)

Dann - nach insgesamt 40 Minuten - flog er erneut auf und zog von dannen...

Was für eine Begegnung! Was für einen eigenartigen Eindruck er bei mir hinterläßt. Nun ist mir klar, wie WikipediaPeter Kremer (1901-1989) seine schönen Worte fand: "Er schien mir einem jenseitigen Reich anzugehören und nur dann und wann aus Sehnsucht nach dem Sonnenlicht sich in unseren hellen Tag zu verirren." (siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifPeter Kremer: Schmetterlinge). Nun erscheint mir die Geschichte von WikipediaFritz Mauthner (1849-1923) über den "seelentragenden" Trauermantel so passend (siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifDer Trauermantel in Kunst und Kultur: Religion) ...

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Sichtungen 2008

In 2008, über 30 Jahre nach meiner ersten und bis dahin einzigen Sichtung waren mir schließlich zwei weitere, aber leider nur sehr kurze Begegnungen mit dem Trauermantel vergönnt:

Caramanico Terme/Abruzzen/Italien, Orfento-Tal

Brücke über den Orfento bei Caramanico Terme; Brücke über das wunderschöne Tal des Orfento bei Caramanico Terme.; Foto: Ingo Daniels; Caramanico Terme, Orfento-Schlucht, Abruzzen, Italien (10. Mai 2008)

Überwinterter Großer Fuchs; Ein überwinterter stark abgeflogener Großer Fuchs sonnend auf einem schmalen Weg neben dem Orfento-Fluss.; Foto: Ingo Daniels; Caramanico Terme, Orfento-Schlucht, Abruzzen, Italien (10. Mai 2008)

Ich war mit meiner Frau über Pfingsten ein paar Tage in die Abruzzen gereist. Der 10. Mai begann vielsprechend im wunderschönen Orfento-Tal bei Caramanico Terme. Auf dem Weg durch das teilweise heiße, teilweise aber auch feucht-kalte Tal saß ein Großer Fuchs. Ziemlich zerfranzt sah er aus, offensichlich hatte er schon Einiges hinter sich. Wo ein Großer Fuchs fliegt, es feucht und kühl ist und Weiden am Ufer des Flusses wachsen, könnte sicher auch ein Trauermantel sein Zuhause haben.

Gegen Mittag standen wir vor einer schmalen Holzbrücke, die über den hier etwa 4 Meter breiten Orfento führt. Da sah ich ihn. Etwa 5 Meter über dem Wasser fliegend ein Trauermantel! Unverkennbar selbst im Flug. Er jagte in hohem Tempo einem kleineren Schmetterling hinterher oder besser jagte ihn vor sich her. Nur ein paar Sekunden und er war wieder außer Sichtweite.

Wir warteten noch einige Minuten, aber der Trauermantel zeigte sich nicht mehr. Auch nicht bei unserer weiteren Wanderung durch das Tal und auch nicht, als wir an einem späteren Tag einen anderen Abschnitt des Tals durchwanderten.

Boston/Massachusetts/USA, Frog Pond

Ein halbes Jahr später dann ein erneuter Kurzbesuch des Trauermantels.

Frog Pond in der Innenstadt von Boston; Am Frog Pond in der Bostoner Innenstadt traf ich gegen Mittag einen Trauermantel an.; Foto: Ingo Daniels; Boston, Massachusetts, USA (20. September 2008, 14:13 Uhr)

Trauermantel; Der Trauermantel setzte sich in der Innenstadt von Boston am Frog Pond auf die Wiese und saugte am Boden. Danach flog er mit hohem Tempo weiter durch den Park um nach ca. 15 Minuten erneut kurz zu erscheinen und wieder von dannen zu ziehen. Leider gelang mir nur diese eine Belegaufnahme.; Foto: Ingo Daniels; Boston, Massachusetts, USA (20. September 2008, 14:13 Uhr)

Am Frog Pond in der Innenstadt von Boston/Massachusetts/USA traf ich ihn wieder. Innerhalb einer Stunde zeigte er sich zweimal - aber leider nur sehr kurz. Mit hoher Geschwindigkeit flog er durch den mitten in der Innenstadt Bostons liegenden Park, setzte sich etwa 10 Sekunden auf den Rasen und flog wieder aus Sichtweite. Obwohl ich die Kamera griffbereit hatte, schaffte ich nur eine nicht besonders gute Belegaufnahme.

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Sichtungen ca. 1977

Bonn-Kessenich, Sandt-Platz

Mir geht es nicht anders, wie vielen anderen Schmetterlingsfreunden auch: Die erste Begegnung mit dem Trauermantel bleibt unvergessen!

Ich sah ihn erstmalig als Kind, in den Siebziger Jahren in Kessenich, einem Stadtteil von Bonn. Mein Freund Rolf (damals ebenfalls ein großer Schmetterlingsfreund) klingelte hektisch an unserer Haustür und schrie nach dem Öffnen der Tür durchs Treppenhaus hinauf in das zweite Stockwerk:

"Auf dem 'Sandtplatz' ist ein Trauermantel!!!"

Blick vom Kessenicher Plateau auf Bonn-Kessenich; Vom Kessenicher Plateau aus ist der Turm der Nikolaus-Kirche und die Spitze des Post-Towers zu erkennen.; Foto: Ingo Daniels; 53129 Bonn-Kessenich, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (2003, Frühjahr)

Aufgeregt radelten wir so schnell wir konnten zum kleinen Sportplatz an der Ecke Hausdorffstraße/Eduard-Otto-Straße (damals 'Sandt-Straße'), nur wenig hoffend, dass wir den schönen Schmetterling tatsächlich noch antreffen würden.

Und doch - an einem kleinen den Sportplatz begrenzenden Hang sonnte sich ein wunderschöner Trauermantel mit ausgebreiteten Flügeln! So weit ich mich erinnern kann, handelte es sich um ein überwintertes Exemplar mit weißer Binde.

Ehrfürchtig ließen wir den Falter ziehen.

Es ist sehr gut möglich, dass der von uns gesichtete Falter im Zusammenhang mit den im Jahre 1976 stattgefundenen Masseneinwanderungen des Falters auf den Britischen Inseln stand (siehe /PicturesNA/Misc/spacer_10_10.gifVerbreitung des Trauermantels: Britische Inseln).

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