Stadium, Ende März 2025 in DeutschlandDeutschlandDeutschland

  • Ende März: Trauermantel (Nymphalis antiopa)
    DeutschlandDeutschlandDeutschlandDeutschland /PicturesNA/Misc/check_edc401.png selten
    Brandenburg /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Berlin /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Bremen /PicturesNA/Misc/minus_2f2f2f.png ausgestorben
    Baden-Württemberg /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Bayern /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Hessen /PicturesNA/Misc/check_ce0705.png sehr selten
    Hamburg /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Mecklenburg-Vorpommern /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Niedersachen /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Nordrhein-Westfalen /PicturesNA/Misc/check_ce0705.png sehr selten
    Rheinland-Pfalz /PicturesNA/Misc/check_edc401.png selten
    Schleswig-Holstein /PicturesNA/Misc/check_edc401.png selten
    Saarland /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Sachsen /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Sachsen-Anhalt /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
    Thüringen /PicturesNA/Misc/check_008d03.png häufig
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    Falter
   
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Bonn als Tagfalterheimat

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (2017)

Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn ist eigentlich eine gewöhnliche Großstadt. In einem Punkt unterscheidet sich Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn aber von anderen Großstädten DeutschlandDeutschlandDeutschlandDeutschlands: Stattliche 23% der Stadtfläche sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen: Dem Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandKottenforst sei Dank!

Dies ist ein Grund dafür, dass auch in 2025 (vergleichsweise!) viele Tagfalterarten innerhalb der Stadtgrenzen von Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn vorkommen: Insgesamt 43 Tagfalterarten habe ich hier bisher fotografieren können. Und es könnten durchaus noch ein paar Arten mehr werden. In meiner Jugend sah ich in Kessenich am 11. März 1990 ein Weißes L (Nymphalis vaualbum)Weißes LNymphalis vaualbum (Denis & Schiffermüller, 1775)Nymphalis l-albumPolygonia vau-albumVanessa l-albumPolygonia l-albumRoddia l-albumRoddia vaualbumRoddia v-albumRoddia j-albumWeißes L, eine im Rheinland eigentlich nicht vorkommende östliche Art. Ein Bruder von mir hatte in 2019 einen Segelfalter (Iphiclides podalirius)SegelfalterIphiclides podalirius (Linnaeus, 1758)Segelfalter in seinem Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonner Garten zu Besuch. Dieser könnte aus dem nach Süden hin benachbarten Siebengebirge, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandSiebengebirge stammen.

Aber: 29 Tagfalter-Arten sind in Bonn ausgestorben oder verschollen, siehe hierzu Bonn: Artenschwund.

Für die Schmetterlingsfauna von sehr geringen Wert ist das große Gebiet der in den 70er Jahren zur Bundesgartenschau künstlich angelegten sog. Rheinaue. Die Rheinaue ist in erster Linie ein Freizeit- und Erholungsgebiet, auch wenn so manches (nicht immer gern gesehenes) Tier oder Pflanze dort mittlerweile eine Heimat gefunden hat.

Sie kennen in Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn weitere interessante Orte mit Schmetterlingen? Oder sogar eine Stelle, an der eine bisher von mir noch nicht fotografierte Art vorkommt? Über einen Hinweis würde ich mich sehr freuen!

Siehe Impressum (Kontakt)

Kottenforst

Noch vor nicht allzulanger Zeit war der Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandKottenforst als Teil der Ville für mich als Schmetterlingsort vergleichsweise uninteressant. Und das trotz der vielen beeindruckenden alten Bäume, insbesondere EicheQuercusEichen.

Man musste schon ziemliches Glück haben, um beispielsweise einen Großer Schillerfalter (Apatura iris)Großer SchillerfalterApatura iris (Linnaeus, 1758)Großen Schillerfalter anzutreffen. Als Kind kannte ich noch Stellen, wo man ihn im Sommer sehen konnte. Aber die dortigen SalweideSalix capreaSalweiden wurden schon vor vielen Jahren entfernt und der ehemalige Schotterweg asphaltiert und zur Straße umgewandelt.

Erfreulicherweise hat sich die Situation in den letzten Jahren aber verbessert:

  1. Teile des Kottenforstes, Bonn, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandKottenforst (Bonn, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn)Kottenforstes, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandKottenforst wurden als Naturwald ausgewiesen und haben sich seitdem prächtig entwickelt.
  2. Viele Bereiche des Kottenforstes, Bonn, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandKottenforst (Bonn, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn)Kottenforstes, Kottenforst, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandKottenforst wurden renaturiert. So wurden (und werden) Teiche angelegt und Wege zurückgebaut. WeideSalixWeiden und PappelPopulusPappeln (wichtige Nahrungspflanzen für Tagfalter-Raupen) durften sich wieder entfalten.
  3. Der Borkenkäfer vernichtete große Flächen ökologisch kaum wertvollen Nutzwaldes. Wo vorher Fichten-Monokulturen (im Naturschutzgebiet!) für biologische Artenarmut sorgten, befinden sich (zumindest derzeit) blühende auf sich selbst gestellte Insektenparadiese mit einer großen Artenvielfalt. Wiederaufforstungen mit einheimischen Laubbaumarten wirken sich ebenfalls positiv auf die Schmetterlingsfauna aus.

Es bleibt zu hoffen, dass nicht alle durch den Borkenkäfter entstandenen offenen Flächen wieder vollständig bewalded, sondern Teile davon weiterhin niedrig gehalten werden.

Siehe hierzu auch Bonn: Artenschwund

Schlagfläche im westlichen Kottenforst

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (6. Juni 2021)

Goldwespe (Chrysididae spec)

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (7. Juli 2021, 17:50 Uhr)

Rodderberg

Halbtrockenrasen auf dem Rodderberg

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (28. Juli 2021, 16:57 Uhr)

Zauneidechse (Lacerta agilis) auf dem Rodderberg

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (19. April 2014, 13:20 Uhr)

Den Rodderberg, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandRodderberg habe ich schon als Kind gerne besucht. Eine grandiose Aussicht auf Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn und das Siebengebirge, Nordrhein-Westfalen, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandSiebengebirge sowie eine tolle Natur (gerade in etwas nasseren Jahren!).

Ich finde das Gebiet ist in den letzten Jahren noch schöner geworden. Die Absperrungen der Trockenrasenflächen und bestimmter Lavastellen haben Pflanzen und Tieren gut getan.

Nur selten sieht man dort noch von Partys zurückgelassene Müllberge oder platt getretene Pflanzen. Auch die meisten (leider nicht alle) Hundebesitzer halten sich an die Regeln des Naturschutzes.

Ohne die Absperrungen zu überklettern kann man trotzdem schöne Aufnahmen von Pflanzen und Tieren machen. Mit etwas Glück setzt sich sogar ein Schwalbenschwanz (Papilio machaon)SchwalbenschwanzPapilio machaon Linnaeus, 1758Schwalbenschwanz vor die Linse.

Röttgen/Ückesdorf

Grünstreifen am nördlichen Röttgen

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (30. Juni 2020, 17:42 Uhr)

Orangerotes HabichtskrautHieracium aurantiacum L.Orangerotes Habichtskraut

Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) bei Röttgen

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (6. Juni 2021, 13:45 Uhr)

Zwischen Ückesdorf und Röttgen liegen landwirtschaftlich genutzte Felder, die erfreulicherweise nicht bis zum letzten Zentimeter an die Wege reichen, sondern einen ca. 1 Meter breiten Streifen freilassen. Dieser bietet ein wenig Platz für Flora und Fauna. So habe ich in 2021 hier ein halbes Dutzend Raupengelege des Tagpfauenauge (Aglais io)TagpfauenaugeAglais io (Linnaeus, 1758)Inachis ioNymphalis ioTagpfauenauges und des Kleiner Fuchs (Aglais urticae)Kleiner FuchsAglais urticae (Linnaeus, 1758)Nymphalis urticaeNesselfalterKleinen Fuchses an BrennnesselgewächsUrticaceaeBrennnesselgewächsen finden können.

Am nördlichen Rand von Röttgen (Am Hölder) wurde vor einigen Jahren ein Neubaugebiet erschlossen und Ausgleichsflächen mit Wiesen und Blühstreifen angelegt. Auch diese bilden wertvolle gerne angenommene Lebensräume für Insekten.

Die Stadt Bonn informiert an der Ausgleichsfläche mit einem Schild:

Dies ist eine Ausgleichsfläche.

Sie dient in erster Linie als Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Der Hintergrund: Durch neue Baugebiete wird in die Natur eingegriffen. Hierbei wird der Boden versiegelt, so dass das Niederschlagswasser nicht mehr versickern kann und das Kleinklima verändert wird.

Durch die Vernichtung von Ackerflächen, Wiesen, Sträuchern und Bäumen, gehen Lebensräume für Pflanzen und Tiere verloren.

Daher fordert der Gesetzgeber im Baugesetzbuch, diesen Eingriff in Natur und Landschaft durch Schaffung neuer Biotope auszugleichen.

Diese Fläche ist eine solche Ausgleichsfläche.

Wir haben der Natur Fläche genommen, und hier geben wir Vögeln, Schmetterlingen, Käfer und Co wieder ein Stück Natur zurück.

Tagpfauenauge (Aglais io)TagpfauenaugeAglais io (Linnaeus, 1758)Inachis ioNymphalis ioTagpfauenauge

Tote Raupen des Tagpfauenauges (Aglais io) an einem Feldweg bei Ückesdorf

An einem Feldweg zwischen Röttgen und Ückesdorf fanden sich an Brennnesselgewächsen (Urticaceae) mehrere Raupengelege des Tagpfauenauges (Aglais io). Leider waren alle Raupen der Gelege tot. Wahrscheinlich war dies die Folge eines Pflanzenschutzmitteleinsatzes auf den benachbarten Feldern.

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (18. Juni 2022, 17:29 Uhr)

Im Frühjahr 2022 fand ich an den Feldrändern erneut einige Gelege quirliger Raupen des Kleiner Fuchs (Aglais urticae)Kleiner FuchsAglais urticae (Linnaeus, 1758)Nymphalis urticaeNesselfalterKleinen Fuchses.

Ein paar Wochen später - die Kleiner Fuchs (Aglais urticae)Kleiner FuchsAglais urticae (Linnaeus, 1758)Nymphalis urticaeNesselfalterKleinen Füchse waren längst zum Falter geworden - sah ich an gleicher Stelle dann Gelege des Tagpfauenauge (Aglais io)TagpfauenaugeAglais io (Linnaeus, 1758)Inachis ioNymphalis ioTagpfauenauges. Leider waren alle Raupen dieser Gelege tot. Offenbar waren sie plötzlich und zeitgleich gestorben. Ich gehe davon aus, dass dies auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf den benachbarten mit Gerste bewachsenen Feldern zurückzuführen ist.

Leider werden die Flächen Am Hölder zu umfänglich gemäht. Besser wäre es, einzelne Flächen auszusparen und diese zeitlich versetzt zu mähen.

Nachdem ich im Juni 2021 noch Individuen des Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus)Rotklee-BläulingCyaniris semiargus (Rottemburg, 1775)Polyommatus semiargusVioletter WaldbläulingRotklee-Bläulings, Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas)Kleiner FeuerfalterLycaena phlaeas (Linnaeus, 1761)Kleinen Feuerfalters und der Goldene Acht (Colias hyale)Goldene AchtColias hyale (Linnaeus, 1758)PosthörnchenKleines PosthörnchenWeißklee-GelblingGemeiner GelblingGelber HeufalterGemeiner HeufalterGoldenen Acht dort antraf, habe ich diese Arten nach einer kurz danach erfolgten vollständigen Mahd sämtlicher Flächen nicht mehr dort antreffen können. Zumindest nicht bis Sommer 2024. Auch die übrigen vormals sehr häufigen Arten, wie der Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)Hauhechel-BläulingPolyommatus icarus (Rottemburg, 1775)Gemeiner BläulingHauhechelbläulingHauhechel-Bläuling, finden sich seitdem nur noch vereinzelt.

Es ist leider davon auszugehen, dass der Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus)Rotklee-BläulingCyaniris semiargus (Rottemburg, 1775)Polyommatus semiargusVioletter WaldbläulingRotklee-Bläuling an seinem einzigen mir bekannten Vorkommensort in Bonn nun nicht mehr vorkommt.

Am 08. Juni 2023 konnte ich selber miterleben, wie der Bereich vollständig gemäht wurde.

Natürlich muss der Bereich gemäht werden. Allerdings schien mir:

  • Anfang Juni als Mäh-Zeitpunkt ungünstig zu sein.
  • Eine vollständige Mahd der gesamten Fläche wenig zuträglich für Vögel, Schmetterlinge, Käfer und Co. zu sein.
  • Die genutzte Mähmaschine wenig insektenfreundlich zu sein.

Trotz perfekten Wetters an diesem Tag: Außer zwei Großes Ochsenauge (Maniola jurtina)Großes OchsenaugeManiola jurtina (Linnaeus, 1758)Großen Ochsenaugen, die auf den winzigen ungemähten Flächen rund um ein paar Hecken bzw. kleinen Bäumen umherflatternden, war kein einziger Schmetterling anzutreffen.

Ende Juli war ich dann erneut vor Ort: Die Wiesen waren unterdessen wieder nachgewachsen und die vielen bunten Blüten waren schön anzusehen. Allerdings waren die Pflanzen durchgängig niederwüchsig und trotz passablen Wetters waren bis auf einen C-Falter (Polygonia c-album)C-FalterPolygonia c-album (Linnaeus, 1758)Nymphalis c-albumC-Falter und ein paar Weißlinge keine weiteren Schmetterlinge anzutreffen. Kein Vergleich zu den Gegebenheiten vor 2 Jahren!

Bei einem weiteren Besuch Ende August 2023 leider ein ähnliches Bild: Ich traf lediglich zwei Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)Kleiner KohlweißlingPieris rapae (Linnaeus, 1758)Kleine Kohlweißlinge und einen Kurzschwänziger Bläuling (Cupido argiades)Kurzschwänziger BläulingCupido argiades (Pallas, 1771)Everes argiadesKurzschwänzigen Bläuling an.

Der Individuen- und Artenrückgang könnte aber zusätzlich auch auf den Einsatz von Pflanzenzschutzmittel auf den benachbarten Feldern zurückzuführen sein (s.o.).

Alter Oberkasseler Sportplatz

Am ehemaligen alten Sportplatz in Bonn-Oberkassel

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (26. Mai 2021, 16:14 Uhr)

Schwebfliege am ehemaligen alten Sportplatz von Bonn-Oberkassel

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (20. Juni 2020, 12:41 Uhr)

Die Wiese am alten Oberkasseler Sportplatz am Ennerthang (Rauchlochweg) wurde in 2019 im Rahmen von Hangsicherungsarbeiten komplett neugestaltet. Nördlich waren bereits in den Jahren zuvor im Rahmen eines Naturschutzprojekts offene Flächen geschaffen und Teiche gepflegt worden, an denen auch die Biologische Station Bonn / Rhein-Erft beteiligt war.

In 2023 ist die Wiese umzäunt worden und seitdem nicht mehr zugänglich. Vermutlich geschah dies aufgrund der vielen Hundebesitzer, die auf der Wiese ihre Hunde ausgeführt haben. Man konnte über die Wiese auch zwischen Büschen zum abgesperrten Teil des Naturschutzgebiets gelangen, was ich wiederholt bei Späziergängern beobachten konnte. Dies ist nun nicht mehr möglich.

Saure Wiesen in Pützchen

Ein Teil der Sauren Wiesen in Bonn-Pützchen

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (18. Juli 2017, 10:53 Uhr)

Eine Wanze (Heteroptera spec) auf den sauren Wiesen in Bonn-Pützchen

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (18. Juli 2020, 10:48 Uhr)

Die Sauren Wiesen in Pützchen beherben eine ganz spezielle Flora und in der Folge auch spezielle Fauna.

In 2021 wurde ein Teil zum Naturschutzgebiet erklärt und abgesperrt.

Finkenberg

Hecken auf dem Finkenberg

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels (2022)

Der Finkenberg, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandFinkenberg liegt auf der rechtsrheinischen Seite Bonns, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonns in Beuel.

Neben SchlehePrunus spinosaSchwarzdornSchlehdornSchlehendorn(Gemeine) SchleheSauerpflaumeHeckendornDeutsche AkazieSchlehe und Zweigriffeliger WeißdornCrataegus laevigataZweigriffeligem Weißdorn finden sich auch einige hohe Eichen auf dem Finkenberg, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandFinkenberg. Die dortige Tagfalterfauna ist trotz der anmutigen Landschaft eher bescheiden ausgeprägt.

Siegauen

Damm in den Siegauen

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (26. April 2021, 16:57 Uhr)

Echte Wespe (Vespinae spec) in den Siegauen

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (26. April 2021, 16:57 Uhr)

Die Siegauen liegen im Nordosten Bonns, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonns und sind Heimat vieler teilweise seltener Pflanzen und Tiere.

Im Frühsommer 2021 traf ich sogar mehrfach einen KiebitzVanellus vanellusKiebitz mit seinem unverwechselbarem Gesang und spektakulärem Flug an.

Mein Vorgarten/Garten

Vorgarten des Fotografen in Bonn-Kessenich

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (2021)

Eine Heuschrecke in meinem Bonner Garten

Aufnahme: Ingo DanielsIngo Daniels; Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland/PicturesNA/Flags/de.pngDeutschland (7. August 2020, 11:07 Uhr)

Mein Vorgarten und der hinter dem Haus liegende Garten sind kleine Wildblumeninseln mitten in Bonn, /PicturesNA/Flags/de.pngDeutschlandBonn.

Es ist erschaunlich, welche Vielfalt an Insekten sich auf den wenigen Quadratmetern mittlerweile eingefunden hat.

Bisher habe ich hier 18 Tagfalter- und etliche Nachtfalter-Arten fotografieren können.

2021 hatte ich im Vorgarten sogar Besuch von einem Maulwurf und einem Igel.

Der Vorgarten zieht reichlich Blicke auf sich. Die Eltern vieler Kinder haben mir schon so manches Lob ausgesprochen und sich für die strahlenden Kinderaugen bedankt.

Zur Nachahmung empfohlen!

Weg mit den Gärten des Grauens!